Den Körper nachhaltig entsäuern durch Basenfasten

Sie müssen häufig aufstoßen, leiden an Sodbrennen oder Blähungen? Dann ist Ihr Körper möglicherweise übersäuert. Viele Lebensmittel wie Zucker, Fleisch und verarbeitete Lebensmittel sind sauer. Ist unser Körper übersäuert, kann das zu zahlreichen Entzündungen im Körper führen. Basenfasten ist genau die richtige Möglichkeit, den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wie das funktioniert, erfahren Sie im Folgenden.

Sodbrennen kann Anzeichen für einen übersäuerten Körper sein, Basenfasten kann hierbei helfen

Was ist Basenfasten?

Bei einer Basenkur werden ausschließlich basische Lebensmittel verzehrt. Dazu zählen beispielsweise Obst, Gemüse, etwaige Samen, Nüsse, Kerne oder Pilze. Säurehaltige Lebensmittel wie Getreidesorten und tierisches Eiweiß müssen gemieden werden.

Obst, Gemüse und Nüsse sind basische Lebensmittel welche für eine Basenkur verwendet werden können

Eiweißreiche Nahrung und reichlich Getreide sorgen für einen Säureüberschuss im Körper. Bei einem Überhang an sauren Lebensmitteln sind Nieren und Darm überfordert. Es können schmerzhafte Entzündungen entstehen. Basen sind dann kontinuierlich damit beschäftigt, den Säureüberschuss auszugleichen.

Sind etwaige Mineralien aufgebraucht, werden Kalium, Magnesium und Kalzium nur Neutralisierung aus Muskeln und Knochen herangezogen. Die Folgen dessen sind Osteoporose, Allergien, Hautprobleme oder Herzrhythmusstörungen.

Eine Basenkur ermöglicht es, den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Kur ist also keine typische Diät, sondern besteht vielmehr aus einer überdachten Ernährung.

Welche Vorteile hat Basenfasten?

Durch die angepasste Ernährung während des Basenfastens kann überschüssiges Gewicht reduziert werden. Außerdem ist Obst und Gemüse voller wertvoller Vitamine, die ein gesunder Körper täglich benötigt. Der Verzicht auf Zucker und Weißmehlprodukte wirkt sich zudem positiv auf die Konzentration und die Leistungsfähigkeit aus.

Durch eine Basenkur kann das Körpergewicht reduziert werden

Ist der Körper zu sauer, wird Kalzium aus den Knochen gelöst, was auf Dauer zu einer Knochenschwäche führen kann. Eine Basenkur ist daher in der Osteoporose-Therapie dringend empfohlen. Es kann außerdem gegen Arthritis, Herz-Kreislauf-Störungen oder Darmstörungen helfen.

Eine basische Kur hat zudem eine entgiftende Wirkung auf den Körper. Durch die hohe Zufuhr an Flüssigkeit, auch über Obst und Gemüse, wird ein großer Teil der Schadstoffe über den Urin ausgeschieden.

Was sollte man bei einer Basenkur beachten?

Zunächst erfolgt eine ausführliche Vorbereitung. Machen Sie sich einen Plan, was sie über den Zeitraum ihrer Basenkur essen wollen. Hierfür sollten Sie alle nötigen Lebensmittel einkaufen. Bücher mit leckeren basischen Rezepten können Ihre Kur zudem erleichtern.

Anschließend kann Ihre Basenfastenwoche starten. Versuchen Sie in dieser Zeit jeglichen Stress zu vermeiden und beachten Sie folgende Punkte:

  • Als Frühstück eignet sich gedünstetes oder rohes Obst. Auch Nüsse und Samen sind erlaubt. Obst und Gemüse lässt sich auch zu leckeren Säften oder Smoothies verarbeiten.
  • Das Mittagessen kann aus einem großen Salat und hochwertigen Ölen bestehen.
  • Achten Sie darauf, nach 14 Uhr keine rohen Lebensmittel zu sich zu nehmen. Auch Obst- und Gemüsesäfte sind ab 14 Uhr nicht mehr erlaubt.
  • Ein Abendessen sollte möglichst leicht zu verdauen sein. Hier eignen sich beispielsweise leichte Cremesuppen oder auch gerne gedünstetes regionales Gemüse.
  • Achten Sie darauf, reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen. In der Regel sollte ein Erwachsener mindestens 2 bis 3 Liter Wasser täglich zu sich nehmen. Ungesüßte Tees eigenen sich hierfür auch ideal.
  • Versuchen Sie, Zwischenmahlzeiten zu vermeiden. Trinken Sie zunächst ein Glas Wasser oder Tee, wenn Sie Hunger verspüren. Hält der Hunger an, können Sie zur Not auf eine kleine Portion Obst zurückgreifen.

Vergleich saure und basische Lebensmitel

Diese rein basische Ernährung sollte allerdings nur über einen überschaubaren Zeitraum Anwendung finden. Andernfalls kann es auf Dauer zu Mangelerscheinungen führen, welche wiederum in körperlichen Beschwerden münden.

Vielleicht können Sie ja sogar nach dem Basenfasten einige Gewohnheiten beibehalten. Es empfiehlt sich beispielsweise, dauerhaft auf Kaffee oder zuckerhaltige Getränke zu verzichten. Auch das Einbinden von regionalem Obst und Gemüse kann die Gesundheit des Körpers unterstützen.
Und wenn das Basenfasten nichts für Sie ist, können Sie es ja mal mit einer Schrotkur versuchen. 

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