Achtsam durch den Alltag

Sie fühlen sich häufig gestresst oder verlieren den Blick für die kleinen Dinge im Leben? Dann ist Achtsamkeitstraining vielleicht genau das Richtige für Sie um Ihren Blick zu schärfen.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet ein Leben im Hier und Jetzt ohne jegliche Bewertungen. Jedoch finden Bewertung meist automatisch statt. Achtsamkeit bedeutet daher, Momente bewusst wahrzunehmen und dabei auf körperliche Veränderungen zu achten. So kann die innere Spannungshaltung gelindert und ein ruhigeres und bedachtes Leben geführt werden.

Achtsamkeit kann durch Meditation erreicht werden

Bekannt ist hierfür das MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction Training). Dabei handelt es sich um ein achtwöchiges Achtsamkeitstraining. Sie lernen, auf Ihren Körper und Ihr persönliches Empfinden zu achten. Es können während dieser Zeit Verbindungen zwischen körperlicher und mentaler Wahrnehmung hergestellt werden. Die Herausforderung besteht hierbei darin, eine bewertungsfreie Sicht auf alltägliche Hindernisse zu erlangen.

Wenn Sie beispielsweise Angst vor Spinnen haben, sollen Sie lernen, dieses Gefühl bewusst wahrzunehmen und keinerlei Bewertung zu unterziehen. Durch diese Denkweise führt es, anders bei einer bewertenden Denkweise, zu keiner Stressreaktion in Ihrem Körper. Achtsamkeitstraining unterstützt Sie also in der Reduktion von Stress.

Wie lernt man Achtsamkeit?

Achtsamkeit kann über Mediation oder in zahlreichen Kursen erlernt werden. Außerdem gibt es eine Fülle an Übungen, welche zu Hause ausgeführt werden können.

Achtsamkeit kann im Alltag durch Spaziergänge unterstützt werden

Unser Alltag ist häufig sehr stressig und voll mit unzähligen Terminen. Dabei kann es helfen, kurz innezuhalten und eine bewusste Pause einzulegen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Ihren Körper und achten Sie auf eine ruhige Atmung. Versuchen Sie, herauszufinden welche Gefühle Sie gerade wahrnehmen. Achten sie dabei ganz besonders darauf, Ihre Gedanken bewusst zu fühlen ohne sie dabei einer Bewertung zu unterziehen.

Viele Dinge sind in unserem Hirn bereits automatisiert, beispielsweise Zähne putzen oder Laufen. Wir wissen, wie es geht, denken nicht mehr darüber nach und tun es einfach. Bewusstes Gehen ist daher eine tolle Möglichkeit, auch als Anfänger Achtsamkeit zu trainieren. Versuchen Sie doch mal, Ihren Gang bewusst wahrzunehmen. Achten Sie darauf, wie Sie Ihren Fuß aufsetzen, abrollen und spüren Sie den Untergrund, nehmen Sie die Temperatur und die kleinen Unebenheiten unter Ihren Füßen wahr. Es eignet sich, diese Gehmeditation barfuß durchzuführen.

Wie verändert Achtsamkeit den Alltag?

Viele Abläufe haben wir uns über die Jahre automatisiert. Auch das Essen läuft für viele Menschen nebenher. Egal ob während der Arbeit oder vor dem Fernseher. Das kann negative Folgen haben. Wir tendieren dazu, mehr zu essen, und nehmen den Geschmack nicht mehr wahr.

Achtsamkeit führt zu einem inneren Gleichgewicht

Achtsames Essen beginnt bereits vor dem Essen. Fragen Sie sich, wie es Ihnen gerade geht, betrachten Sie Ihr Essen und nehmen Sie den Geruch wahr. Führen Sie die Gabel langsam zum Mund und kauen Sie bewusst. Fragen Sie sich auch gezielt, wie Sie sich nach dem Essen fühlen, sind sie befriedigt, satt oder haben Sie noch Hunger? Wie fühlt sich Ihr Körper an?

Achtsamkeit kann Ihr Leben nachhaltig positiv beeinflussen. Wer bewusster lebt, der nimmt auch wesentlich mehr Dinge wahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob es der hilfsbedürftige Nachbar ist, oder die schöne Blume auf dem Balkon. Wer achtsam lebt, ist auch genügsamer und erfreut sich an den kleinen Dingen im Leben. Studien haben zudem einen Zusammenhang zwischen Minimalismus und Achtsamkeit erkannt.

Achtsamkeit macht glücklich, Menschen fühlen sich erfüllter und investieren weniger in unnötige Impulskäufe. Ein achtsamer Spaziergang wirkt mit etwas Übung deutlich erfüllender als ein neues Kleid oder eine neue Hose.

Fazit zu einem achtsamen Lebensstil

Achtsamkeit bedeutet im Hier und Jetzt zu leben. Das wirkt sich vor allem positiv auf Ihre mentale Stärke aus. Häufig hängen wir mit unseren Gedanken in vergangenen Erlebnissen oder denken schon heute an morgen. Durch Achtsamkeit nehmen wir wesentlich mehr Dinge aus unserem Alltag wahr.

Durch meditative Übungen können sie so kinderleicht Ihren Alltag verbessern, um einem gesunden und bewussten Leben entgegen zu sehen! Auch Yoga oder Entspannungsreisen können sie hervorragend in Ihren Alltag einbauen.

Schonklima

In der Klima-Therapie wird grundsätzlich zwischen Schonklima und Reizklima unterschieden. Die drei Landschaftszonen, das Mittelgebirge, das Hochgebirge und die Küste, sind mit ihrem ganz speziellen Klima von therapeutischen Nutzen für den Gesundheitsurlaub. In Abhängigkeit von den individuellen gesundheitlichen Gegebenheiten können bestimmte Klimafaktoren den Gesundheitsurlaub positiv beeinflussen. Der Urlaub im Schonklima empfiehlt sich für Menschen, die schon ein überlastetes Immunsystem haben.

Der Einfluss des Klimas auf die Gesundheit

Die Natur bietet die besten Bedingungen für einen gesunden Urlaub. Milde und ausgeglichene Bedingungen tragen zur Regeneration des ganzen Körpers bei. Das harmonische Zusammenwirken von Luftfeuchtigkeit und-temperatur mit geringen thermischen Reizen machen das Schonklima aus. Viele große Waldflächen ermöglichen eine ausgeglichene Zirkulation von Feuchtigkeit und Temperatur. Die geringen Temperaturschwankungen entlasten den Organismus. Die frische und reine Luft versorgt alle Körperorgane mit purer Gesundheit. Diese Klimatherapie zeigt Ihre Vorzüge in der heilsamen Genesung. Das genossene Wohlbefinden in den Tagen des Urlaubs wirkt noch lange Zeit nachhaltig im Körper.

Die Besonderheiten und die Wirkung des Schonklimas

Das Schonklima zeichnet sich durch seine lindernden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es wirken geringe thermische Reize. Eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit und Temperatur sorgen für gleichbleibende Bedingungen während des ganzen Urlaubs. Hohe Luftreinheit ohne Industrie und Schadstoffe stärkt den angeschlagenen Organismus.

Waldreichtum ermöglicht diese hohe Luftreinheit und damit die Regeneration während des Urlaubs. Keine extremen Witterungsbedingen, die den Organismus zusätzlich belasten könnten sind im Schonklima zu finden. Wald- und Hügellandschaften ohne Industrie besitzen das erholsame Schonklima.
Die Regeneration im Schonklima mit vielen Wäldern und sauberer Luft erfolgt fast von selbst.

Die geringen Temperaturschwankungen entlasten den Organismus und helfen bei der Regulierung der Körperwärme. Das milde Klima ohne extreme Witterungsveränderungen schont das Herz-Kreislaufsystem. Die Atmung kann sehr leicht erfolgen. Es erfolgt keine Beanspruchung der Schleimhäute aufgrund der Wind- und Feuchtverhältnisse. Der Körper kann sich im Urlaub fast ausschließlich auf die Regeneration konzentrieren. Er erfährt nur positive Impulse.

Der Aufenthalt im Schonklima

Diese Regionen eignen sich besonders gut zur allgemeinen Prävention und Therapie unterschiedlicher Krankheitssymptome. Ein Urlaub im Schonklima empfiehlt sich für Allergiker, Personen mit Hautkrankheiten oder Atemwegserkrankungen, allgemein geschwächtem Immunsystem, Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen sowie rheumatischen Krankheitsbildern.

Für geschwächte Organismen ist diese reine, fast staubfreie und allergenfreie Luft ein Jungbrunnen. Sie kommen endlich zur Ruhe und können den Urlaub in vollen Zügen genießen. Beschwerdefreiheit in der gesunden Umgebung ist der Grundstein für eine ganzheitliche Rekonvaleszenz des Körpers. Das Schonklima bietet eine allgemeine Gesundheitsprophylaxe. Menschen mit geringer körperlicher Belastbarkeit, während der Rehabilitationsphase oder nach überstandener Krankheit genießen die Vorteile des Schonklimas. Die Luftreinheit, das waldreiche Terrain, die Ausgewogenheit der Natur sind von großer therapeutischer und gesundheitlicher Bedeutung. Menschen profitieren von gemäßigter Bewegung in der kühlen und reinen Luft. Das Schonklima sorgt im ganzen Organismus für Wohlbefinden und trägt zur Heilung bei.

Die andere Art des Urlaubs

Schnelle Genesung ist in der heutigen Zeit und nach neuen Erkenntnissen nicht an strikte Bettruhe gebunden. Im Gegensatz, viele Patienten und Experten sehen in der Gesundheitsreise die heilende Wirkung. Gesundheitsfördernde Umgebung weit ab der stressigen Umgebung des Alltags fördert nachhaltig die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Der nächste Urlaub sollte der eigenen Gesundheit dienen. Viele abwechslungsreiche Urlaubsangebote helfen Ihnen, etwas für sich zu tun. Bewegung in einer gesunden Umgebung spielt eine große Rolle. Aufenthalte in der Nähe von Seen, Flüssen oder malerischen Waldlandschaften laden zur Erholung ein. Unterschiedliche Angebote in Abhängigkeit Ihrer Erkrankung bieten Ihnen viele Möglichkeiten das richtige Reiseziel im Schonklima zu finden. Natürlich können Sie während Ihres Gesundheitsurlaubs im Schonklima neben den unterschiedlichen Aktivitäten auch vieles über eine gesunde Ernährung erfahren.

Fazit

Gesundheitsreisen mit speziellen Programmen, die genau auf die einzelnen Krankheitssymptome oder Rehabilitationsmaßnahmen abgestimmt sind, tragen nicht nur während des Urlaubs zum Wohlbefinden bei. Sie geben Ihnen für das weitere Leben neue Impulse, nicht nur der Gesundheit, sondern Ihrem ganzen Sein.